Dermatologische Privatpraxis Dr. Feucht & Kraljevic
Zeit für Ihre Haut

Hautkrebs

Die allermeisten Hautkrebserkrankungen gehen auf das Konto des sogenannten "weißen" und "schwarzen" Hautkrebses. Unter dem "weißen" Hautkrebs werden einige Hauttumore zusammengefasst, denen in der Regel ein geringens Metastasierungsrisiko innewohnt. Dazu gehören das Basaliom oder das Plattenepithelkarzinom (Spinaliom). Der "schwarze" Hautkrebs ist das Melanom, das zwar ein hohes Metastasierungsrisiko, im frühen Stadium aber gute Heilungschancen hat.

Entscheidend für eine komplette Heilung ist eine möglichst frühe Diagnose eines Hauttumors, um den Tumor zu entfernen, bevor Metastasen auftreten können.

Am wichtigsten für eine frühzeitige Diagnose sind Sie als Patient sowie nahe Angehörige. Wenn Sie eine Hautveränderung bemerken, die Ihnen "komisch" vorkommt, nicht zu den anderen Leberflecken passt, neu ist, größer wird oder ihre Form verändert, dann sollten Sie eine fachkundige Kontrolle einholen. Sie können sich vorab an der ABCD-Regel orientieren: 

A - Asymmetrie, B - unscharfe Begrenzung, C - mehrere Farben (colour), D - Durchmesser (>5mm)

Bitte nicht aus Angst, es könne etwas Schlimmes dahinterstecken, warten und nichts tun! Denn wie oben erwähnt, ist selbst der schwarze Hautkrebs in einer frühen Stufe heilbar!

Wenn Sie auf Nummer Sicher gehen wollen, dann können Sie auch regelmäßig zur Hautkrebsvorsorge kommen (in der Regel ist alle 1-2 Jahre empfehlenswert). Dabei wird zunächst die Haut samt Muttermale vom fachkundigen Auge inspiziert, fragwürdige Hautveränderungen mit dem Auflichmikroskop (Dermatoskop) kontrolliert. Zudem besteht die Möglichkeit, bei kritischen Leberflecken mit der hochauflösenden Videokamera eine Aufnahme zu erstellen. Dies erleichtert die Verlaufkontrolle bei einer erneuten Aufnahme der Hautveränderung zu einem späteren Zeitpunkt; zudem besteht die Möglichkeit, eine computerunterstützte Muttermalanalyse durchzuführen.

Aber auch wenn die Diagnose einmal Hautkrebs lautet: Oftmals ist zur Therapie eine operative Entfernung ausreichend, insbesondere in frühen Stadien oder bei Vorstufen. Gegebenenfalls werden regelmäßige Kontrolluntersuchungen (Hautkontrolle, Blut-, Ultraschall- und/oder Röntgenuntersuchungen notwendig). Dafür arbeiten wir mit Fachleuten im Sinne eines interdisziplinären Ansatzes zusammen.