Privatpraxis für ästhethische und klassische Dermatologie Dr. Feucht & Kraljevic
Zeit für Ihre Haut

Haarentfernung

Zunächst sollte geklärt werden, ob es sich um eine konstitutionelle (veranlagungsbedingte) Behaarung handelt oder um ein Symptom einer Grunderkrankung wie z.B. Schilddrüsenunterfunktion oder andere hormonelle Störungen. Auch manche Medikamente können zu einer Zunahme der Behaarung führen.

Die Therapie besteht dann im Behandeln der Grunderkrankung (ggf. in Zusammenarbeit mit dem Internisten oder Gynäkologen) bzw. dem Ab- oder Umsetzen der ursächlichen Medikation. Wenn es sich um eine veranlagungsbedingte Behaarung handelt, können auch kosmetische Verfahren zum Einsatz kommen wie zum Beispiel: Wachsen, Epilation oder auch Laser- oder IPL-Verfahren.  

Beim Wachsen oder anderen Epilationsverfahren wird das Haar entfernt, das später dann nachwächst. Mit Laser oder IPL können die Haarwurzeln zerstört werden, so dass hier später kein Haar mehr nachwächst. In der Regel sind dafür ca. 6 Sitzungen im Abstand von etwa einem Monat erforderlich, vorzugsweise im Winterhalbjahr, um eine ungewollte Aufhellung der umgebenden Haut möglichst zu vermeiden. Es können hierbei jedoch auch einige Haare verbleiben (da Haare in unterschiedlichen Wachstumsphasen sind und nicht in jeder gleich gut auf die Therapie ansprechen) oder evtl. auch nachwachsen (z.B. unpigmentierte Flaumhaare, die sich später zu gefärbten Terminalhaaren differenzieren), so dass gelegentliche Nachbehandlungen (in der Regel sind dafür eher einzelne Sitzungen erforderlich) nicht komplett auszuschließen sind. 

Ebenso kann eine Laser- oder IPL-Behandlung zu einer deutlichen Verbesserung von eingewachsenen Barthaaren führen, einer ansonsten schwer zu beherrschenden Erkrankung.