Dermatologische Privatpraxis Dr. Feucht & Kraljevic

Zeit für Ihre Haut

 

Aktinische Keratosen

Aktinische Keratosen sind Vorstufen des "weißen Hautkrebs" (Plattenepithelkarzinom), die besonders an lichtexponierten Körperstellen auftreten können. Ein erhöhtes Risiko haben insbesondere Menschen mit hellem Hauttyp und hoher kumulativer UV-Belastung. Aktinische Keratosen entstehen nicht unmittelbar z.B. nach einem einzigen Sonnenbrand. Wie so oft kann man sagen, dass die Dosis das Gift macht - diese ist von Mensch zu Mensch jedoch sehr verschieden.

Aber auch andere Faktoren wie Immunsuppression, ionisierende Strahlung und Arsen können das Risiko für aktinische Keratosen erhöhen.

Das klinische Bild zeigt meist eine recht festhaftende Schuppung, es können aber auch Rötungen, braune Flecken oder kleine Hörner auftreten. Betroffen sind überwiegend vermehrt der Sonne ausgesetzte Stellen: Glatze, Ohren, Stirn, Wangen, Handrücken und Unterarme.

Wichtig ist eine rechtzeitige Behandlung, damit einem invasivem Wachstum (also dem Entstehen eines Plattenepithelkarzinoms) zuvorgekommen werden kann. Im Zweifelsfall ist eine Probebiopsie angezeigt. Ebenfalls sollte man immer auf einen ausreichenden Sonnenschutz achten.

Die Therapiemöglichkeiten sind recht zahlreich: Sie reichen von einer Behandlung mit speziellen Cremes oder Salben, die meist zu einer vorübergehenden lokalen Hautreizung führen, über diverse chirurgische Verfahren wie zum Beispiel: Kürettage, Laserabtragung, Kryochirurgie (Vereisung). Daneben hat sich mittlerweile die photodynamische Therapie etabliert insbesondere bei einem flächigen Auftreten aktinischer Keratosen.